Uns allen werden die Leiden der syrischen Bevölkerung in den ausgebombten Städten oder in überfüllten Lagern in der Türkei und anderswo immer wieder vor Augen geführt. Viele Menschen sind im letzten Jahr zu uns geflüchtet und jetzt in großer Sorge um ihre zurückgelassenen Familienangehörigen. Das erschwert die Integration und einen Neubeginn in Deutschland.
Während der Familiennachzug nur für enge Angehörige (Ehegatten und minderjährige Kinder) in Frage kommt, können entferntere Verwandte (Geschwister, Eltern, erwachsene Kinder) meist nur auf illegalem Weg nach Deutschland kommen. Doch gibt es eine Möglichkeit für konkrete Hilfe: Einige Bundesländer, u.a. Thüringen, lassen den erweiterten Familiennachzug für Syrer zu, sofern ein sogenannter Verpflichtungsgeber für den Lebensunterhalt aufkommt. Damit sollen der öffentlichen Hand praktisch keine Kosten entstehen (Ausnahme: Kranken- und Pflegekosten). Diese Verpflichtungserklärung gilt für fünf Jahre und ist in dieser Zeit nicht zu widerrufen. Um das finanzielle Risiko des Verpflichtungsgebers zu minimieren, suchen wir Patinnen und Paten, die unseren Verein mit einem festen monatlichen Betrag unterstützen. Je mehr Patinnen und Paten wir gewinnen, desto mehr Verpflichtungserklärungen können abgegeben und desto mehr Menschen gerettet werden.